Sauerteig, der Geduld hörbar macht
Eine Bäckerin füttert ihren Ansatz mit Mehl aus Steinmühlen, mischt Buchweizen, Weizen und Roggen, gibt Wasser, faltet, wartet. Der Teig atmet, dehnt, duftet. Im Holzofen bräunt die Kruste, springt auf, knackt im Abkühlen. Das erste Brechen verrät Röstaromen und lebendige Säuren. Aufgestrichen mit Hüttenkäse, bestreut mit Piraner Salz, wird klar, wie Zeit Textur, Verträglichkeit und stille Freude in eine Scheibe Brot legt.